Der Südkurier, eine regionale Tageszeitung für die Regionen nordwestlicher Bodensee, Hochrhein und Schwarzwald, hat am Freitag über Prem Prasad berichtet.

Naturheilpraktikerin Ingrid Oesterle (Hamsaduta Priya) sucht Spender und Sponsoren um arme Familien in Indien unterstützen zu können.

Wie weit Arm und Reich auseinander klafft, schaute sich die Stockacher Heilpraktikerin Ingrid Oesterle persönlich in Indien an. Ein Projekt, dessen Schirmherr ein Wandermönch namens Sadhu Maharaja ist, in der indischen Stadt Vrindavan sorgt dafür, dass Familien, Kinder und alte Menschen wenigstens einmal am Tag eine warme Mahlzeit bekommen. Das Projekt „Prem Prasad“ ist nach Angaben von Ingrid Oesterle die einzige Chance für die Menschen vor Ort, überhaupt zu überleben.

Spendenhilfe für indische Kinder

In ihrer Zeit in Indien erlebte Oesterle verschiedene Geschichten, die bezeichnend für das verarmte Leben dort seien, wie sie berichtet. So haben die Verantwortlichen in Vrindavan täglich einem Mann das Essen über die Straße gebracht, der aufgrund seiner verkrüppelten Beine gar nicht selbst zur Essensausgabe habe laufen können. „Es fällt einem unweigerlich die Geschichte vom Heiligen Martin und dem Bettler am Straßenrand ein“, schreibt Oesterle in einer Mitteilung. Weiter berichtet sie von Bildern, die die Helfer heute noch vor Augen haben. Zahlreiche kleine Hände, das zahnlose Lächeln einer alten Frau und die vielen dankbaren leuchtenden Augen, in die die Helfer blickten.

Die Kinder hätten kaum eine Zukunft, da insbesondere Großfamilien das Geld fehle, die Kinder auf die Schule zu schicken. Meist werden diese eher auf die Straße zum Betteln geschickt. „Mit 20 Euro monatlich kann einem Kind in Indien die Schule ermöglicht werden“, teilt Oesterle mit und bittet um Unterstützung. Sie versichert, dass sie und die anderen Verantwortlichen dafür Sorge tragen, dass das Geld auch für diesen Zweck verwendet werde.

(Quelle: Südkurier vom 09.11.2012)

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